04.09.2025

CDW-Fraktion besucht HYDROTEC Technologies AG

Veröffentlicht

04.09.2025

Teilen

Wildeshausen, 27. August 2025 – Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour hat die CDW-Fraktion
das innovative Unternehmen HYDROTEC Technologies AG an der Düngstruper Straße besucht. Die
Delegation wurde herzlich von Vorstandsvorsitzendem Uwe Brinkschulte empfangen.
In den vergangenen fünf Jahren hat HYDROTEC am Wildeshauser Stammsitz eine hochmoderne
Gießerei für Gusseisen geplant, errichtet und erfolgreich in Betrieb genommen. Uwe Brinkschulte
lobte die außergewöhnliche schnelle Planung des Projektes: „Das ist Rekordzeit. Schließlich musste
das komplette Genehmigungsverfahren, inklusive einer Bauleitplanung, durchlaufen werden.“ Er
betonte, dass dieser Erfolg nur durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich wurde:
„HYDROTEC, Planer, Stadtverwaltung, Stadtrat und Landkreis haben Hand in Hand gearbeitet –
hocheffizient und mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen.“ Für diese koordinierte Zusammenarbeit
sprach er allen Beteiligten seinen aufrichtigen Dank aus.

Die Unterstützung der CDW-Fraktion bei diesem Projekt wurde ebenfalls hervorgehoben. Jens-Peter
Hennken erklärte: „Die CDW-Fraktion gehörte von Anfang an zu den Befürwortern des Vorhabens
und hat sich in den Gremien für schnelle, zielgerichtete Entscheidungen eingesetzt.“ Jan-Hendrik
Rode ergänzte: „Wir sind stolz, das innovative und global tätige Unternehmen HYDROTEC in
Wildeshausen zu haben und den wirtschaftlichen Erfolg aktiv zu fördern.“
Gudrun Brockmeyer, Mitglied im Bauausschuss, zeigte sich beeindruckt von dem Projekt: „Die
Durchführung der Bauleitplanung mit solch beeindruckenden Dimensionen in nur etwa acht
Monaten ist ein echtes Meisterwerk an Teamarbeit. Darauf können wir stolz sein.“
Trotz erheblicher zusätzlicher Kosten gegenüber alternativen Standorten, etwa EUR 750.000 für ein
neues Stromkabel zum nächstgelegenen Umspannwerk, blieb HYDROTEC dem Standort
Wildeshausen treu. Hennken würdigte das Engagement des Unternehmens und sprach hierfür seinen
Dank aus.
Im weiteren Verlauf des Besuchs konnte sich die Fraktion vor Ort ein Bild von der Produktion
machen. Uwe Brinkschulte erläuterte die Bedeutung der neuen Gießerei für die
Unternehmensentwicklung: Mit einer Kapazität von bis zu 20.000 Tonnen Gusseisen jährlich können
Gussteile bis zu 50 cm x 50 cm hergestellt werden. Zur Produktion sind etwa 20 Mitarbeitende pro
Schicht im Einsatz, insgesamt arbeiten derzeit rund 140 Personen am Standort – Tendenz steigend.
Brinkschulte betonte die internationale Vielfalt des Teams, das aus mehr als 20 Nationen stammt,
darunter eine Auszubildende aus dem Irak und ein Mitarbeiter aus Mariupol, der aus einem im Krieg
zerstörten Stahlwerk kommt.
Obwohl die Anlage primär hier vor Ort produziert, werden größere Teile, wie Gullydeckel, weiterhin
aus einem Werk in der Türkei geliefert.
Zum Abschluss des zweistündigen Besuchs wünschte die CDW-Fraktion dem Unternehmen weiterhin
viel Erfolg und eine stabile Entwicklung in diesen herausfordernden Zeiten. Jens-Peter Hennken
schloss mit einem humorvollen Wort: „Wir freuen uns auf stets sprudelnde Gewerbesteuerzahlungen
von Ihnen.“