Jens-Peter Hennken: Bürgermeisterkandidat der CDW Wildeshausen 

„Für eine Stadt, in der wir zusammen gut und gerne leben!“ 

Liebe Wildeshauserinnen und Wildeshauser,  

seit über 12 Jahren engagiere ich mich in der Kommunalpolitik unserer Stadt – davon 10 Jahre im Stadtrat, 7 Jahre im Verwaltungsausschuss und 5 Jahre als Vorsitzender der CDW-Fraktion. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wo Wildeshausen stark ist – und wo wir besser werden können. 

Vor uns liegen zentrale Aufgaben: die konsequente Modernisierung der Stadtverwaltung, die Unterstützung der Weiterentwicklung unseres Krankenhauses Johanneum, die kommunale Wärmeplanung und die Anpassung an den Klimawandel mit dem Ziel einer klimaneutralen Energieversorgung. Diese Themen brauchen Sachverstand, Verlässlichkeit und einen klaren Plan. 

Ich kandidiere, weil ich Verantwortung übernehmen und diese Herausforderungen mit Weitblick anpacken möchte – gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, dem neuen Stadtrat und Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern von Wildeshausen.  

Kommen Sie gern mit mir ins Gespräch: persönlich vor Ort, über das Kontaktformular oder per EMail an jens-peter.hennken@cdw-wildeshausen.de. 

Für ein Wildeshausen, in dem wir zusammen gut und gerne leben. 

Zu mir auf einen Blick:

Name  Jens-Peter Hennken 
Alter  59 Jahre (bald 60) 
Wohnhaft  Seit 30 Jahren in Wildeshausen 
Familienstand  Seit mehr als 30 Jahren glücklich verheiratet 
Kinder  Zwei erwachsene Söhne 
Haustiere  Zwei Hunde: Blacky (5 Jahre) und Tammy (2 Jahre) 

Mein beruflicher Werdegang als Bankkaufmann/ Financial Planner:

  • Abitur 
  • Ausbildung zum Bankkaufmann 
  • Studium an der Hochschule für Bankwirtschaft 
  • Prokurist 
  • Leiter im Bereich Privat- und Geschäftskunden 
  • Bereichsleiter einer niedersächsischen Sparkasse 
  • Seit 2010 Firmenkundenbetreuer bei der Landessparkasse zu Oldenburg 

Kompetenzen – Erfahrungen – Fähigkeiten 

  • visionär und zukunftsorientiert – ich habe sanierungsbedürftige Unternehmen wieder profitabel gemacht 
  • teamorientiert und kooperativer Führungsstil – ich hatte 150 Mitarbeiter/innen in meinem Team 
  • kunden- und dienstleistungsorientiert – ich habe mit meinem Team 7.000 Kunden betreut 
  • Finanz- und Verwaltungskompetenz – ich habe eine Bilanzsumme > € 700 Mio verwaltet. 
  • realistisch und glaubwürdig – ich habe das Machbare in Angriff genommen 
  • authentisch und überzeugend – ich halte mich an meine Versprechungen 

Eine Auswahl meines ehrenamtliches Engagement in Wildeshausen

  • Mitglied der Wildeshauser Tafel e.V. 
  • Schülerpate bei der Ausbildungsbrücke Wildeshausen 
  • Mitglied im Schulvorstand Wallschule 
  • Elternratsvorsitzender am Gymnasium Wildeshausen 
  • Mitglied der Wildeshauser Schützengilde 
  • Geschäftsführer von drei Bürgerstiftungen 
  • Initiator des Bürgermeinungsforums: www.buergermeinung.net 
  • Gründer der Facebookgruppe “Du bist Wildeshauser, wenn…” 
  • 2014: “Bürgermeisterkandidat der Bürger” 

Aktuelle Mandate & Funktionen 

  • Seit 2016: Mitglied im Wildeshauser Stadtrat 
  • Seit 2019: Mitglied im Verwaltungsausschuss 
  • Seit 2021: Vorsitzender der CDW-Fraktion im Wildeshauser Stadtrat 
  • Vorsitzender der Christlich Demokratischen Wählergemeinschaft Wildeshausen e. V. (CDW) 

Ziele und Visionen

Unsere Stadt verdient Ideen, die tragfähig sind und wirken. Visionen dürfen keine Luftschlösser sein: Sie müssen fachlich solide, realistisch umsetzbar und für Wildeshausen bedeutsam sein. Genau daran arbeite ich. 

Worauf Sie sich verlassen können 

  • Fundierte Vorbereitung: Meine Ideen habe ich mit fachkundigen Gesprächspartnern und Institutionen vorbesprochen. 
  • Realistische Umsetzbarkeit: Vorschläge orientieren sich an erprobten Lösungen anderer Kommunen. 
  • Klare Zukunftsorientierung: Es geht um Grundgedanken, die unsere Stadt nachhaltig voranbringen. 

Erfahrung aus der aktuellen Wahlperiode
In der laufenden Wahlperiode habe ich zahlreiche Anregungen in die CDW-Fraktion eingebracht und intensiv diskutiert. Vieles davon konnten wir als Team in den Stadtrat einbringen und – gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fraktionen – mehrheitsfähig machen. Darauf bauen wir auf. 

Der nächste Schritt
In den kommenden Tagen erarbeiten wir gemeinsam mit unserem starken Team an Kandidatinnen und Kandidaten der CDW-Liste ein überzeugendes Wahlprogramm für Wildeshausen und veröffentlichen es im Anschluss hier. Als Bürgermeisterkandidat der CDW mache ich mir die Themen unserer Liste ausdrücklich zu eigen und werde sie mit voller Überzeugung vertreten. 

Haltung, die anpackt
„Die meisten Menschen verwenden mehr Zeit und Kraft darauf, um Probleme herumzurereden, anstatt sie anzupacken.“ (Henry Ford). Dieser Gedanke ist Leitmotiv meiner Arbeit: zuhören, prüfen, entscheiden – und dann umsetzen. 

Vorausdenken. Entscheiden. Umsetzen

Die kommenden Jahre werden unsere Stadt stärker verändern als viele Jahrzehnte zuvor. Sinkende Steuereinnahmen, steigende Kosten, Wohnraummangel, Klimaanpassung und die Entwicklung unserer Innenstadt verlangen nach klaren Entscheidungen. Als langjähriges Ratsmitglied, Firmenkundenberater und Fraktionsvorsitzender kenne ich die Herausforderungen, die handelnden Personen und die Möglichkeiten, Projekte erfolgreich umzusetzen. Ich möchte nicht nur verwalten – ich möchte Wildeshausen aktiv gestalten.

Ideen statt Stillstand – Wildeshausen wieder nach vorne bringen.

Viele wichtige Projekte liegen seit Jahren auf dem Tisch oder kommen nur langsam voran. Ich möchte den Umsetzungsstau auflösen und neue Impulse setzen. Mit Ideen wie einer barrierefreien Innenstadt, einem Campus für junge Menschen, der Wildeshauser Parkbank, einer attraktiveren Innenstadt und neuen Wohnkonzepten will ich unsere Stadt weiterentwickeln. Gute Politik erkennt Probleme früh und bietet Lösungen an, bevor andere darüber diskutieren.

Mit Erfahrung Verantwortung übernehmen.

Ein Bürgermeister muss Entscheidungen treffen, Menschen zusammenbringen und Projekte steuern. Dafür braucht es Erfahrung in Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Seit vielen Jahren arbeite ich erfolgreich mit Rat, Verwaltung, Unternehmen, Vereinen und Ehrenamtlichen zusammen. Diese Erfahrung möchte ich als Bürgermeister für unsere Stadt einsetzen.

Solide Finanzen – damit sich Wildeshausen Zukunft leisten kann.

Die finanziellen Spielräume der Kommunen werden kleiner. Umso wichtiger ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern. Ich möchte Investitionen dort konzentrieren, wo sie unsere Stadt dauerhaft voranbringen, Fördermittel konsequent nutzen und Ausgaben sorgfältig priorisieren. Eine nachhaltige Finanzpolitik schafft Handlungsspielräume für kommende Generationen.

Unsere Finanzen krisenfest machen.

Wildeshausen darf nicht zu stark von einzelnen Unternehmen oder konjunkturellen Schwankungen abhängig sein. Deshalb möchte ich unsere Wirtschaftsstruktur breiter aufstellen, neue Unternehmen gewinnen und bestehende Betriebe bei ihrer Entwicklung unterstützen. Eine vielfältige Wirtschaft schafft sichere Arbeitsplätze und sorgt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für stabile Gewerbesteuereinnahmen. So bleiben wir handlungsfähig und können weiterhin in Schulen, Kindergärten, Sport und Infrastruktur investieren.

Wirtschaft stärken – Arbeitsplätze sichern.

Eine starke Wirtschaft ist die Grundlage für Wohlstand und gute Lebensqualität. Deshalb möchte ich bestehende Unternehmen unterstützen, neue Gewerbeflächen entwickeln, Existenzgründungen fördern und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Schulen und Verwaltung weiter ausbauen. Nur eine wirtschaftlich starke Stadt kann dauerhaft in Bildung, Kultur, Sport und Infrastruktur investieren.

Eine Stadt für alle Generationen.

Wildeshausen soll für Familien, junge Menschen und Senioren gleichermaßen attraktiv sein. Dazu gehören ausreichend Kita-Plätze, gute Schulen, bezahlbarer Wohnraum, sichere Schulwege, moderne Sportstätten, eine gute Gesundheitsversorgung  und eine barrierefreie Innenstadt. Gute Stadtentwicklung bedeutet, alle Generationen mitzudenken.

 

Mehr Energie aus der Region – für mehr Sicherheit und stabile Preise.

Die Energiekrisen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie abhängig Deutschland von internationalen Entwicklungen ist. Wildeshausen sollte deshalb die Chancen regionaler und erneuerbarer Energien konsequent nutzen. Wärme aus regional verfügbaren, nachwachsenden Rohstoffen und anderen erneuerbaren Quellen kann dazu beitragen, unabhängiger von internationalen Krisen und starken Preisschwankungen zu werden. Gleichzeitig stärken wir die regionale Wertschöpfung und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Erreichung des Wildeshauser Klimaziels 2035.

Zuhören. Entscheiden. Umsetzen.

Ich möchte ein Bürgermeister sein, der erreichbar ist, zuhört und Verantwortung übernimmt. Bürgerbeteiligung ist wichtig – am Ende müssen Entscheidungen aber auch getroffen und Projekte umgesetzt werden. Mein Anspruch ist eine offene, sachliche und verlässliche Zusammenarbeit mit Bürgerschaft, Verwaltung, Rat, Vereinen und Unternehmen.

Ihre Fragen – meine Antworten

Auf dieser Seite finden Sie meine Antworten auf aktuelle Themen, die Wildeshausen bewegen. Mir ist wichtig, transparent zu informieren, Hintergründe zu erläutern und meine Positionen nachvollziehbar darzustellen.

Natürlich kann keine Übersicht jede einzelne Frage abdecken. Vielleicht beschäftigt Sie ein Thema, das hier noch nicht aufgegriffen wurde, oder Sie wünschen sich weiterführende Informationen zu einem bereits behandelten Punkt. Dann freue ich mich sehr über Ihre Nachricht.

Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail an jens-peter.hennken@cdw-wildeshausen.de. Ich nehme Ihre Anregungen und Fragen gerne auf und werde sie – soweit möglich – zeitnah beantworten. Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist mir wichtig, denn gute Kommunalpolitik lebt vom Dialog.

Ich freue mich auf Ihre Nachricht und den persönlichen Austausch!

Frage Frau Budde (NWZ) [22.07.26]:

Die Innenstadt ist das Herz unserer Stadt. Sie muss ein Ort sein, an dem Menschen gerne einkaufen, wohnen und ihre Freizeit verbringen. Der stationäre Handel steht durch den Onlinehandel seit Jahren unter Druck. Deshalb müssen wir neue Anlässe schaffen, damit mehr Menschen regelmäßig in die Innenstadt kommen.

Großes Potenzial sehe ich in kleinen, bezahlbaren Wohnungen für junge Menschen, Auszubildende, Studierende und Senioren. Wer in der Innenstadt lebt, erledigt viele Wege zu Fuß, nutzt Gastronomie und kauft vor Ort ein. Das stärkt Handel und Dienstleistungen dauerhaft.

Gleichzeitig müssen wir den Investitionsstau bei vielen Immobilien abbauen. Sanierungen und Modernisierungen dürfen nicht an fehlender Abstimmung scheitern. Stadt, Eigentümer und Investoren sollten gemeinsam Lösungen entwickeln, um Leerstände zu beseitigen und Gebäude wieder mit Leben zu füllen.

Ebenso wichtig sind Sauberkeit und Pflege. Da haben wir Nachholpotential. Ein gepflegtes Stadtbild erhöht die Aufenthaltsqualität, vermittelt Sicherheit und stärkt das positive Bild unserer Stadt.

Die Innenstadt muss für alle gut erreichbar bleiben – zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto und dem ÖPNV. Verkehrsberuhigung ist dort sinnvoll, wo sie Sicherheit und Aufenthaltsqualität verbessert. Sie darf aber nicht dazu führen, dass Kunden ausbleiben. Deshalb setze ich auf ausgewogene Lösungen statt ideologischer Debatten.

Die Innenstadt ist das Herz unserer Stadt. Sie muss ein Ort sein, an dem Menschen gerne einkaufen, wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.

Frage Frau Budde (NWZ) [22.07.26]:

Wo sehen Sie hier aktuell den größten Bedarf in der Kreisstadt? Wie kann bedarfsgerechter Wohnbau ermöglicht werden, wo ist die Stadt vielleicht auch schon auf einem guten Weg? Ist Wohnbau auf dem Gelände der Diakonie Himmelsthür für Sie eine sinnvolle Option? Oder sollten andere Wege, wie die Stem „Vor Bargloy“ oder ganz andere, priorisiert werden?

Wohnen ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben der kommenden Jahre. Wildeshausen braucht Wohnraum für Familien, bezahlbare Wohnungen für junge Menschen sowie barrierefreie Angebote für Seniorinnen und Senioren. Entscheidend ist, dass wir den tatsächlichen Bedarf treffen.

Als Bürgermeister werde ich Investoren, Wohnungsbaugesellschaften, Eigentümer und Verwaltung regelmäßig an einen Tisch holen. Wohnraum entsteht durch gute Zusammenarbeit, schnelle Entscheidungen und eine Verwaltung, die Projekte lösungsorientiert begleitet.

Für mich gilt der Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“. Vorrang haben die Nachnutzung leerstehender Gebäude, die Aktivierung von Baulücken und die Schaffung zusätzlichen Wohnraums in zentralen Lagen.

Große Chancen sehe ich auf den Potenzialflächen an der Bargloyer Straße und der Deekenstraße. Dort können vor allem kleinere und bezahlbare Wohnungen entstehen, die gleichzeitig unsere Innenstadt beleben.

Auch das Gelände der Diakonie Himmelsthür eignet sich grundsätzlich für Wohnungsbau. Voraussetzung ist jedoch eine behutsame Entwicklung mit Erhalt des wertvollen Baumbestandes und möglichst geringer zusätzlicher Flächenversiegelung. Vorrang sollten die vorhandenen Gebäude und bereits versiegelte Flächen haben.

Mein Ziel ist eine ausgewogene Wohnungsstrategie: bezahlbar, generationengerecht und nachhaltig.

Frage Frau Budde (NWZ) [22.07.26]:

Die Umsetzung des Anspruchs auf Ganztagsförderung an Grundschulen war eine große Herausforderung – welche anderen Herausforderungen sehen Sie im Schulbereich? Wie kann eine gute Integration in Wildeshausen bereits in der Schule – oder sogar im Kindergarten – gelingen?

Bildung ist die wichtigste Investition in die Zukunft unserer Stadt. Alle Kinder sollen die gleichen Startchancen erhalten – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Elternhaus.

Mit der Ganztagsförderung haben Schulen, Verwaltung, Politik und VHS gemeinsam viel erreicht. Gleichzeitig wird der Bedarf weiter steigen. Deshalb müssen wir das Angebot konsequent ausbauen und die geplante Sporthalle zügig realisieren. Ob offene oder verbindliche Ganztagsschule sollte weiterhin die jeweilige Schule entscheiden. Die Stadt muss dafür die passenden Rahmenbedingungen schaffen.

Eine der größten Herausforderungen sehe ich beim Schulstart. Unterschiede in Sprache, Motorik und sozialer Entwicklung entstehen oft schon vor der Einschulung. Deshalb möchte ich ein Vorschulprojekt nach dem Vorbild der erfolgreichen „Klasse 0“ nach Wildeshausen holen, damit Kinder besser vorbereitet in die Schule starten können. Gute Integration beginnt bereits im Kindergarten.

Auch unsere Haupt- und Realschule müssen mit den Veränderungen in der Förderschullandschaft zurechtkommen. Dafür braucht es eine enge Abstimmung mit den Schulen und eine Verwaltung, die notwendige Maßnahmen schnell umsetzt.

Bildung endet aber nicht mit dem Unterricht. Vereine, Sport und Jugendarbeit fördern Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und das Miteinander. Deshalb müssen wir diese Angebote weiter stärken. Mein Ziel ist eine Bildungspolitik, die Wissen vermittelt und jungen Menschen echte Zukunftschancen eröffnet.

Der stationäre Handel steht durch den Onlinehandel seit Jahren unter erheblichem Druck. Deshalb reicht es nicht aus, auf bessere Zeiten zu hoffen. Wir müssen neue Anlässe schaffen, damit mehr Menschen regelmäßig in die Innenstadt kommen.

Ein großes Potenzial sehe ich in der Schaffung kleiner, bezahlbarer Wohneinheiten für junge Menschen, Auszubildende, Studierende und Senioren in der Innenstadt. Wer dort lebt, erledigt viele Wege zu Fuß, nutzt Gastronomie, kauft vor Ort ein und sorgt täglich für zusätzliche Kaufkraft. Davon profitieren Handel, Dienstleister und Gastronomie gleichermaßen. Eine lebendige Innenstadt braucht Menschen, die dort nicht nur einkaufen, sondern auch leben.

Gleichzeitig dürfen wir den Investitionsstau bei zahlreichen Immobilien nicht länger hinnehmen. Modernisierungen und Sanierungen müssen wieder attraktiver werden. Wo Gebäude über Jahre leer stehen oder nicht weiterentwickelt werden, verliert die gesamte Innenstadt an Attraktivität. Hier braucht es einen engen Dialog mit Eigentümern, Investoren und der Stadt, um neue Perspektiven zu schaffen.

Ebenso wichtig sind Sauberkeit und Pflege. Gepflegte Straßen, Plätze und Grünanlagen, saubere öffentliche Bereiche und ein ordentlicher Gesamteindruck sorgen nicht nur für mehr Wohlbefinden, sondern auch für mehr Sicherheit und ein positives Bild unserer Stadt. Eine attraktive Innenstadt beginnt mit einem gepflegten Erscheinungsbild.

Die Innenstadt muss für alle gut erreichbar bleiben – zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto und dem öffentlichen Nahverkehr. Verkehrsberuhigung ist dort sinnvoll, wo sie die Aufenthaltsqualität erhöht und die Sicherheit verbessert. Sie darf aber nicht dazu führen, dass Kunden und Besucher unsere Innenstadt meiden. Deshalb setze ich auf durchdachte Lösungen statt ideologischer Debatten.

Mein Ziel ist eine lebendige, saubere und gepflegte Innenstadt mit mehr Wohnen, mehr Kaufkraft, starken Geschäften und einer hohen Aufenthaltsqualität – damit Wildeshausen auch in Zukunft ein attraktiver Mittelpunkt unserer Stadt bleibt.

Frage Ove Bohnholt (Wildeshauser Zeitung) [04.08.26]:

Bauprojekt Süß am Kiebitzweg/Reepmoor: Sollte der B-Plan wie von den Investoren gewünscht geändert werden?

Das Bauleitverfahren läuft, Gutachter und Planungsbüros prüfen derzeit die Auswirkungen einer möglichen Änderung des Bebauungsplans – auch auf Flora und Fauna. Solange diese Ergebnisse nicht vorliegen, wäre eine Festlegung unseriös. Die bislang genannten Risiken für die Stadtentwicklungsmaßnahme überzeugen mich nicht; sie sind mir zu vage und zu sehr im Konjunktiv formuliert. Ich stehe für ein geordnetes, sachorientiertes Verfahren und für Verlässlichkeit gegenüber Bürgern und Investoren. Entschieden wird, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen. Das habe ich so gegenüber den Antragstellern als auch der Interesseninitiative „Rettet das Reepmoor“ in persönlichen Gesprächen erläutert.

Frage Ove Bohnholt (Wildeshauser Zeitung) [04.08.26]:

Mädchen beim Kinderschützenfest: Sollen sie mitschießen dürfen? Wie seht ihr das als möglicherweise ja künftiger General der Gilde?

 Der Wunsch, dass Mädchen beim Kinderschützenfest gleichberechtigt mitschießen können, ist für mich nachvollziehbar und zeitgemäß. Die Entscheidung darüber liegt aber allein bei der Gilde und ihren Mitgliedern – das respektiere ich. Sollte es bei der bisherigen Regelung bleiben, könnte ich mir einen zusätzlichen Wettbewerb für alle Kinder vorstellen, bei dem Gleichberechtigung selbstverständlich ist. Meine Bereitschaft, dabei zu unterstützen, habe ich bereits signalisiert – ob als Bürgermeister, General, Ratsmitglied oder einfach als Bürger unserer Stadt.

Frage Ove Bohnholt (Wildeshauser Zeitung) [04.08.26]:

Kokenstraße: Aus ästhetischen Gründen sollen für rund 200.000 Euro etwa 35 Meter Straße neu gestaltet werden. Wie seht ihr das?

Ein optischer Lückenschluss zwischen UZW-Vorplatz und Sägekuhle ist städtebaulich sinnvoll. Aber 200.000 Euro für 35 Meter Straße halte ich für nicht vertretbar. Das entspricht rund 5.700 Euro je laufendem Meter. Deshalb haben wir gegen die Umsetzung gestimmt. Nicht gegen eine Aufwertung der Kokenstraße, sondern gegen diese Kosten. Ich erwarte, dass günstigere Alternativen geprüft werden. Mit Steuergeld müssen wir verantwortungsvoll umgehen.“

Frage Ove Bohnholt (Wildeshauser Zeitung) [04.08.26]:

Nach Ansicht einiger Kulturschaffenden fehlt der Kreisstadt eine reine Veranstaltungshalle für 200 bis 400 Zuschauer. Braucht es so eine Veranstaltungshalle?

Wenn es nach der CDW und mir gegangen wäre, hätte Wildeshausen heute vermutlich bereits eine Veranstaltungshalle. Wir haben 2021 nicht nur einen Antrag gestellt, sondern – in Abstimmung mit Uwe Leinemann – mit dem Kauf der alten Tennishalle auch eine konkrete Lösung für Kultur und Vereinssport vorgeschlagen. Die Ratsmehrheit lehnte das ab und setzte auf die Widukindhalle. Einen Neubau werden wir uns heute kaum leisten können. Deshalb sollten wir die Chance nutzen, eine geeignete Gewerbeimmobilie zu erwerben und zur Kultur- und Veranstaltungshalle umzubauen.

Hinweis
Diese Seite befindet sich im Aufbau und wird in den nächsten zwei Wochen sukzessive ergänzt. Vielen Dank für Ihr Interesse an der Zukunft unserer Stadt Wildeshausen.