20.09.2025

Matthias Ruhle zu Gast bei der CDW-Fraktion

Veröffentlicht

20.09.2025

Teilen

Auf Einladung der CDW-Fraktion im Wildeshauser Stadtrat stellte sich kürzlich der erste und bislang
einzige Kandidat für das Bürgermeisteramt der Stadt Wildeshausen vor. Matthias Ruhle (42) nutzte
die Gelegenheit, um mit den Mitgliedern der Fraktion über seine Ideen und Visionen für die
Entwicklung der Stadt zu diskutieren.
Besonderes Augenmerk legte Ruhle dabei auf die Digitalisierung der Verwaltung, die für ihn eine
zentrale Rolle bei der zukünftigen Gestaltung Wildeshausens spielt. Auch die Themen
Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung sowie die Stärkung Wildeshausens als Mittelzentrum
wurden in dem Gespräch ausführlich erörtert. „Wir müssen das Potenzial unserer schönen Stadt
nutzen und sie zukunftsfähig gestalten“, betonte Ruhle. Dabei seien eine moderne Infrastruktur, eine
attraktive Schullandschaft, die Belebung der Innenstadt sowie die Unterstützung des Krankenhauses
Johanneum und dessen Erweiterungspläne zentrale Aspekte. Hierfür erntete Ruhle bei den CDWlern
große Zustimmung
Auf die Frage, inwiefern die CDW-Fraktion seine Kandidatur unterstützen werde, blieb die Antwort
offen. Jens-Peter Hennken, Fraktionsvorsitzender, zeigte sich jedoch überzeugt: „Wir sind sicher, dass
Matthias Ruhle der beste Kandidat aus dem Stadthaus ist.“ Gleichzeitig betonte er mit einem
Augenzwinkern: „Wir wissen aber noch nicht, ob auch die beste Frau aus dem Stadthaus kandidieren
möchte.“
Die CDW-Fraktion hält es für verfrüht, sich jetzt bereits in Positionen für oder gegen einen
bestimmten Kandidaten zu bringen. „Wir möchten uns aktuell ausschließlich auf die Sacharbeit in der
Kommunalpolitik konzentrieren. Da gibt es noch viel zu tun“, so Claudia Gladen. Auch Gudrun
Brockmeyer ergänzte: „Erst ab dem zweiten Quartal 2026 werden wir den Fokus auf die
Kommunalwahl richten.“

Ein Anliegen der CDW bleibt die angestrebte Zusammenführung mit der CDU. „Wir möchten uns zur
Kommunalwahl auf eine gemeinsame CDU-Liste verständigen“, erklärte Hennken. Trotz bisher
fehlender Zustimmung seitens der CDU wolle man weiterhin hierauf hinarbeiten. „Die CDU hat
unsere Hand zur Wiedervereinigung bisher dreimal ausgeschlagen. Wir werden aber weiterhin die
Hand ausstrecken, um gemeinsam an einer starken CDU-Fraktion im Stadtrat zu arbeiten.“, so
Hennken. „Wir setzen dabei auch auf die kommenden Neuwahlen im CDU-Stadtverband und hoffen
auf eine positive Bereitschaft des zukünftigen Vorstands“, so Brockmeyer.
Matthias Ruhle zeigte Verständnis für die Haltung der CDW, betonte jedoch seinen Wunsch zum
fraktionsübergreifenden Dialog: „Wir haben vereinbart, im Gespräch zu bleiben und regelmäßig
Themen auszutauschen.“ Der Kandidat für das Bürgermeisteramt wurde von der CDW-Fraktion mit
dem Dank für die Bewerbung und den besten Wünschen für den weiteren Weg begleitet.